Um Lebensmittelvergiftungen zu vermeiden finden Sie hier ein paar simple Tipps für die heimische Küchenarbeit. Lebensmittelvergiftungen gehören zu den häufigsten Krankheiten weltweit. Die meisten Erkrankungen durch verdorbene Lebensmitteln lösen Durchfälle oder Übelkeit aus.
Das wichtigste zuerst: Man soll stets mit sauberen Händen seine Lebensmittel verarbeiten und zubereiten! Manchmal ist es nötig, die Arbeiten regelmäßig für erneutes Händewaschen zu unterbrechen.
Um die Arbeit in der Küche zu optimieren empfiehlt es sich verschiedene kleinere Arbeitsbereiche einzurichten. Am Küchentisch wird zum Beispiel das Fleisch mariniert und an der Spüle werden die Kartoffeln geschält. Ist man mit den einzelnen Schritten fertig wird der jeweilige Arbeitsplatz erneut gereinigt.
Rohe und fertige / erhitzte Lebensmittel sollten in der Küche sowie im Kühlschrank stets getrennt werden. Hier empfehlen sich Dosen und Schüsseln mit Deckel oder einer abdeckenden Folie. So wird verhindert, dass Mikroorganismen von meist rohen Lebensmitteln auf fertige Produkte übergehen. Durch das braten, kochen oder backen sterben rund 99% aller krankheitserregenden Organismen ab. Bei großen Fleischstücken kann es etwas länger dauern, bis die Hitze in das “innerste” vorgedrungen ist und das Fleisch somit durchgegart ist.
Lebensmittel müssen richtig aufbewahrt werden: Krankheitserregende Mikroorganismen vermehren sich am liebsten bei normaler Raumtemperatur. Um dies Vorzubeugen sollten Lebensmittel eingefroren oder nur kurz im Kühlschrank aufbewahrt werden. Erst bei etwa -18°C können sich Organismen nicht mehr vermehren. Im Kühlschrank bei etwa 5°C ist das Wachstum bzw. die Vermehrung nur verlangsamt.
Auch beim auftauen von Lebensmitteln sollte man vorsichtig sein. Es sollte strikt vermieden werden, dass z. B. Geflügel im eigenen aufgetauten Wasser liegen darf. Gerade Geflügelfleisch enthält viele Salmonellen. Diese und viele weitere Mikroorganismen ernähren sich sehr gerne vom aufgetauten “Tropfsaft”. Aufgetaute Lebensmittel sollten nicht erneut eingefroren werden!
Als letztes sollten Sie natürlich auf das Mindesthaltbarkeitsdatum achten. Wie es das Wort schon sagt, gibt es an wie lange ein Lebensmittel mindestens haltbar ist. Beschädigte Gläser und / oder gewölbte Dosen sowie Becher sollten im Idealfall nicht mehr verwendet werden. Wer auf Nummer sicher gehen will beschriftet auch seine bereits fertig zubereiteten Lebensmittel im Kühlschrank und geht nach dem “first in, first out”-Prinzip: Was als erstes rein kam kommt auch als erstes wieder raus.
Um Energie zu sparen sollte der Kühlschrank nicht übermäßig voll sein. Je mehr Inhalt der Kühlschrank hat desto intensiver muss das Kühlfach gekühlt werden.