Produkttest: simvalley Notruf-Senioren-Telefon XLF-80Plus mit Garantruf für 49,90 EUR!

Esimvalley Notruf-Senioren-Telefon XLF-80Plus mit Garantrufin komplizierter Name welchen man erst Auswendig lernen muss um ihn überhaupt nennen zu können, doch die Technik ist Super! Dank Pearl.de konnte ich das simvalley Notruf-Senioren-Telefon XLF 80 Plus testen. Ein Telefon mit großen Tasten, Sprachfeedback und SOS-Funktion mit mobilem Notrufmelder!

Das XLF 80 Plus ist übersichtlich gestaltet, sieht elegant aus und macht auch so ordentlich was her, vor allem wenn man den Preis von 49,90 EUR berücksichtigt. Jede gedrückte Taste wird vom Telefon durch eine Computer-Stimme sprachlich wiedergegeben. Dies hat den Vorteil, dass gerade schlecht guckende Menschen hören können, welche Taste sie gerade gedrückt haben, oder aber wer gerade anruft. Speichert man die Telefonnummern seiner Familie und Freunde ein, so gibt das Telefon die Rufnummer oder ggf. den eingespeicherten Namen des gerade anrufenden Menschen sprachlich wieder wie z. B. “Klaus ruft an”.

Der mitgelieferte Notrufmelder kann dank eines Bandes um den Hals getragen werden und hat eine für den Heimbedarf ausreichende Reichweite. Betätigt man den Notruf-Knopf für ca. drei Sekunden, so wird ein Notruf ausgelöst. Die Abfolge des Notrufs funktioniert wie folgt: Man speichert bis zu fünf Rufnummern ein, welche im Falles eines Notfalls benachrichtigt werden sollen. Diese fünf Rufnummern werden so lange nach einander angewählt, bis jemand den Notruf entgegen nimmt. Mit der Nachricht “Dies ist ein Notruf, zur Bestätigung 0 drücken” macht das Telefonsystem den Gesprächspartner auf einen ausgelösten Notruf aufmerksam. Drückt der Gesprächspartner die Null schaltet sich das Telefon in den Freisprech-Modus und deaktiviert das Notrufsignal.
Als Alternative zu einem kommerziellen Hausnotruf empfiehlt es sich, im simvalley Notruf-Senioren-Telefon die Rufnummern der unmittelbaren Nachbarn einzuspeichern um eine möglichst schnelle bzw. kurze Reaktionszeit realisieren zu können. Je näher die Hilfe wohnt desto schneller kann geholfen werden!

Das XLF 80 Plus eignet sich natürlich nicht nur zum Notrufe auslösen, vielmehr auch zum telefonieren an sich. Dank des Hörgeräte kompatiblen Telefonhörers kommt es beim Tragen eines Hörgerätes während eines Telefonates zu keinerlei Störgeräuschen! Die Lautstärke des Höhrers ist in zwei Stufen regelbar (laut und leise). Benötigt man beide Hände um z. B. etwas in einem Buch nach zu schlagen etc. so kann man das Telefon mittels Knopfdruck auf den Freisprech-Modus umschalten. Jetzt kann der Höhrer getrost bei Seite gelegt werden, da man den Gesprächspartner nun über den am Telefon selbst befindlichen Lautsprecher hören kann. Der Klang des Telefons ist meines Empfindens etwas “blechernd” aber trotzdem sehr deutlich!

Meine einzigen Kritikpunkte des hier vorgestellten Telefons sind die viel zu klein abgedruckte Gebrauchsanleitung, das in manchen Winkeln schwer ablesbare Display sowie der mitgelieferte Telefonstecker. Es handelt sich um einen ISDN-ähnlichen Anschlussstecker speziell für Telefonanlagen. Einen “klassischen” Stecker für die Telefonsteckdose sucht man vergebens, kann aber günstig im Elektromarkt Ihres Vertrauens nachgekauft werden.

Alles in allem komme ich zu dem Entschluss, dass das simvalley Notruf-Senioren-Telefon XLF 80 Plus für seine 49,90 EUR eine klare Kaufempfehlung ist. Gerade für betagte Menschen welche ein Telefon mit großen Tasten suchen, ungestört mit einem Hörgerät telefonieren möchten und sich um ihre Sicherheit sorgen. Dank der kinderleichten Notruf-Funktion mit mobilem Handsender kann man jederzeit einen “Notruf” aussenden und Hilfe anfordern.

Zusätzlich zu diesem Artikel habe ich noch ein Video auf YouTube veröffentlicht.

Ich war da: 4. Landespflegekongress Schleswig-Holstein in Neumünster

Wenn Sie mehr über den Besuch erfahren möchten, dann klicken Sie hier. Vielen Dank.

Seit gut drei Stunden sind Torben und ich wieder zurück. Nach einem gemeinsamen Abendessen hat er sich dann gänzlich auf die socken (zu sich nach Hause) gemacht. Der Besuch des Pflegekongresses hat uns beiden großen Spaß gemacht. Ein Fazit zur Veranstaltung wollen wir gemeinsam in einem Video abgeben, welches wir am Samstag drehen und bei YouTube uploaden werden.

Bis dato lade ich Sie herzlichst ein, unsere Berichtserstattung via Twitter zu lesen. Für die Veranstaltung haben wir uns spontan für einen neuen Twitter-Account entschieden: @DiePflegekraft

 

 

Jens Pascals letzter Wille: Eine traurige Geschichte (mit Happy-End?!)

Foto von Jens Pascal mit BVB-Logo

Quelle: DerMuri & M.I.K.I – Letzter Wunsch

Eigentlich wollte ich gerade ein paar weitere Artikel verfassen. Ein Artikel über den IT-Gipfel der Bundesregierung, wie man die Telemedizin vermehrt in die Praxis integrieren könnte, doch es kam anders. Ein Mausklick bei YouTube und ich war zu tiefst gerührt!

Jens Pascal. Ein kleiner Mensch. Er starb mit nur 9 Jahren im Mai diesen Jahres. Die Ursache für seinen jungen Tod war ein Hirntumor. Seine große Liebe war der BVB.
Jens Pascal wusste, dass er sterben würde und äußerte seinen Eltern einen letzten Wunsch: Das Logo des Fussballvereins “BVB” auf seinem Grabstein.

Die trauernden Eltern kauften einen Grabstein. Sicher keine leichte Aufgabe. Die Eltern ließen das BVB-Logo, gemeinsam mit dem Schriftzug “Echte Liebe” EINGRAVIEREN. Die Kosten für diesen Grabstein betrugen etwa 1500 EUR. Eine Investition für ein sehr sentimentales “Geschenk”. Im Glauben, dass der Grabstein an das Grab ihres Sohnes kommt, schoss die katholische Kirche quer. Es sei wichtig, dass ein (katholischer) Friedhof seinen christlichen Charakter beibehält. Der Stein mit dem BVB-Logo durfte nicht aufgestellt werden. Dies hätte das ansehen der römisch-katholischen Angehörigen der Krichengemeinde entstellen können. In der Friedhofsordnung von 1988 soll zusätzlich stehen, dass Inschriften und Darstellungen, welche der christlichen Religion nicht entsprechen auf Grabmälern nicht gestattet seien. Das BVB-Logo (aber auch alle anderen Logos) ist also kein christlicher Bezug.

Durch eine große Gruppe im Internet, welche sich unter anderem via Facebook zusammentaten sorgten dafür, dass das Thema in den Medien publik wurde. Die Mitglieder und Fans des BVBs sowie die Rivalen vom Schalke 04 überlegten gemeinsam, wie man die Kriche umstimmen könnte. Es startete eine (virtuelle) Unterschriftenaktion!

Die Katholische Kirche erklärt sich bereit, mit den Eltern einen Kompromiss einzugehen: Man könne das BVB-Logo mit einem Kreuz oder einer Taube als christliche Symbole ergänzen, so dass der Grabstein endlich am Grab von Jens Pascal aufgestellt werden kann…

Quelle: Kirche verwehrt Jens Pascal (†9) Borussia-Grabstein via YouTube (DerMuri & M.I.K.I – Letzter Wunsch)

Beileid, Aktuelle Vorhaben & Warum Pflegenoten Quatsch sind!

Ja, ich lebe noch. Mich hat nicht das gleiche Schicksal wie Franc Tausch ereilt… Mein herzlichstes Beileid an dieser Stelle an die hinterbliebenden! Franc war ein erstklassiger Filmkritiker aus Los Angeles.

Ich bin auch nicht unbedingt untätig… Vielleicht ein bisschen! Ich befinde mich aktuell im Praktikum auf einer chriurgischen Station eines Krankenhauses. Es sind spannende Eindrücke dabei! Heute habe ich neben Stoma- und Wundversorgungen unter anderem Versucht, meinen ersten Katheter bei einer Frau zu legen. Und ganz so einfach, wie es in der Theorie meist beschrieben steht, ist es leider nicht. Aber: Übung macht den Meister!

Zusätzliche habe ich mir vorgenommen drei weitere Videos zu produzieren. Eines über das korrekte Anziehen von sterilen Handschuhen, ein anderes über ein, meiner Meinung nach, sehr praktisches (Senioren-)Telefon mit mobilem “Notrufmelder” und eines über eine Salbe von Cesra Arzneimittel. Sie dürfen also gespannt sein!

Wenn ich mir schon die Zeit für diesen kurzen Beitrag nehme, dann auch noch für folgende Vernetzung: Vor kurzem machte ich auf eine Reportage des NDR Fernsehen aufmerksam über das Thema “Missstände in Altenheimen“. Heute habe ich eine nette Fortsetzung zu diesem Thema gefunden. Das Portal Wohnen im Alter berichtet hier über einen Fernsehbeitrag des Bayrischen Rundfunks.

Pflegenotstand (c) 2008

Ein Videobeitrag aus 2008 von stern.de Digital TV nennt harte Fakten zum Pflegenotstand. Das Video ist jetzt etwa 4 Jahre alt, doch es wird immer noch von einem Pflegenotstand gesprochen.

Information aus dem Video: Irgendwo in Deutschland, in irgendeinem Krankenhaus arbeiteten durchschnittlich 3 Pflegekräfte und ein Schüler auf einer Krebsstation mit 26 Patienten. Eine ausreichende Dokumentation kann nicht mehr gewährleistet werden und die Grundpflege beschränkt sich nur noch auf  Zähneputzen und Intimpflege.

Diese Fakten klingen schon hart! So empfinde ich es zumindest. Doch es kommt im etwa 4 minütigem Video noch besser: Auf Grund fehlender Krankheitsvertretungen im ausreichendem Maße und den dadurch völlig überarbeiteten Pflegekräften, ist es nicht verwunderlich, dass grob-fahrlässige Fehler bei Behandlungen entstehen. Diese Gründe führten an 4 Krankenhäusern zu etwa 2000 Überlastungsanzeigen. Die Pflegekräfte, die eine solche Anzeige stellten, hofften sich damit rechtlich absichern zu können. Ob so etwas funktionieren kann, weiß ich nicht. Es wäre auf jedenfall (ein kleines bisschen) hilfreich, um mit etwaigen Schuldgefühlen umgehen zu können.

In der Zeit von 1996 bis 2006 wurden (in den rund 2100 Krankenhäusern in Deutschland) mehr als 50.000 Arbeitsplätze im Pflegebereich abgebaut. Gleichzeitig stieg die Zahl der Patienten um 670.000.

Ob die Zahlen hier so stimmen, weiß ich nicht. Ich vertraue einfach mal auf die Berichterstattung dieses Videos von stern.de Digital TV. Wie die Zahlen heute aussehen, kann ich ebenfalls (noch) nicht sagen. Ich habe Interesse halber einige eMails an Vereine, Organisationen und Genossenschaften versandt, die sich mit solchen Statistiken auskennen sollten.

Sobald ich Antworten erhalten habe, werde ich hier versuchen, eine kleine Gegenüberstellung zu publizieren aus 2008 und 2011 bzw 2012.

(Selbst-) Katheterisieren mit SIMPLYCATH

Es gibt Menschen, die auf Grund von neurogenen Störungen ein Problem beim Entleeren der Harnblase haben. Menschen die sich somit selbst-katheterisieren müssen, möchten dies diskret, unkompliziert und vor allem sicher und selbstständig erledigen können. Es gibt Einmal-Katheter die, wie der Name es schon sagt, zur einmaligen Verwendung konzipiert sind. Allerdings benötigt man eine Menge weiterer Dinge, um die Katheterisierung durchfühen zu können: Gleitmittel, Desinfektionsmittel, einen diskreten Ort und Zeit. Das Katheterisieren unterwegs zu erledigen ist somit nicht immer ganz so einfach, wie man es sich letzten Endes wünscht.

UROMED hat sich den betroffenen Personen angenommen und mit SIMPLYCATH® ein Produkt entworfen, was die Anwendung der Einmalkatheterisierung so einfach wie möglich gestaltet. Dank der Vorlaufspitze ist das Risiko der Keimverschleppung minimiert. Keime, die sich am Harnröhreneingang befinden, kommen mit der Katheterspitze nicht in Berührung. Damit der Katheter sanft in die Harnröhre eingeführt werden kann, ist dieser bereits mit Gleitmittel versehen, so dass ein extra Mitführen und Auftragen von Gleitmittel nicht mehr nötig ist! Die Griffmulde unterhalb der Vorlaufspitze dient zur Fixierung des Katheters. Mit nur einer Hand lässt sich der Katheter gut halten, so dass ein rausrutschen aus der Harnröhre nahezu unmöglich ist – auch die sterile Umverpackung vermeidet ein unachtsames Zurückrutschen, dank des Anti-Rutsch-Effektes.

Neben einem “normalen” Katheter mit den eben (recht praktischen) genannten Produkteigenschaften bietet SIMPLYCATH® auch ein Komplettsystem mit bereits angeschlossenem Beutel in Form einer Flasche. Mit dabei ist eine wasserfeste Unterlage sowie ein (blauer) Müllbeutel zur diskreten Entsorgung ohne Aufschrift.

Das häufige Katheterisieren, also das Einführen eines Katheters in die Harnblase, birgt eine erhöhte Gefahr, dass Keime verschleppt werden. Keime, die außerhalb der Harnröhre besiedelt sind, können mit dem Eindringen in die Harnröhre bzw. die Harnblase zu Infektionen führen. Solche Infekte gilt es tunlichst zu vermeiden, da es zu Blasenentzündungen und weiterem führen kann. Solche Infektionen sollten vom Arzt behandelt werden. Dank der Vorlaufspitze von SIMPLYCATH® ist das Infektionsrisiko deutlich minimiert im Gegensatz zu herkömmlichen Einmal-Kathetern.

Wer das praktische Kathetersystem gerne näher kennen lernen möchte, der kann sich gerne mein Video auf YouTube ansehen. Darüberhinaus hat UROMED eine extra Webseite mit Informationen und weiteren Videos sowie Abbildungen zum hier beschriebenen Produkt bereitgestellt: www.simplycath.de
Desweiteren ist es möglich, sich ein kostenloses Muster zusenden zu lassen.

Wie ich es bereits im Video erwähnte, denke ich, dass SIMPLYCATH® auch im professionellen Pflegebereich einiges an Zeit einsparen kann. UROMED bietet sogar extra Produktschulungen an. Pflegekräfte, Ärzte, Bildungseinrichtungen und Co. können sich ebenfalls ein Muster zuschicken lassen.

Samsung Galaxy Note mit externem Mikrofon

Es ist mir “endlich” gelungen: Ich habe es endlich geschafft, ein externes Mikrofon an meinem Smartphone benutzen zu können. Im nachhinein ist es sogar sehr simpel. Zumindest speziell für das Samsung Galaxy Note und Geräten mit gleicher Pol-Belegung des Klinkenanschlusses.

Ich hatte nach ein paar Recherchen herausgefunden, dass MicW spezielle Mikrofone für Smartphones (insbesondere für iOS) entwickelt hat. Die Kosten liegen bei rund 130 EUR. Die Verarbeitung wirkt sehr wertig! Laut nodch.de soll das MicW am Galaxy Note funktionieren. In meinem Fall ging es jedoch um einiges günstiger.

Auf den Seiten von nodch.de habe ich einen passenden Artikel zu meinem Vorhaben gefunden. Im Artikel How To: Externe Mikrofone mit dem Android Smartphone nutzen fand ich einen 4-Poligen Adapter für PC-Headsets (hier klicken), welchen ich mir nach relativ langer Wartezeit besorgt habe. Aktuell (Samstag, 7. Juli 2012) ist der Adapter bei Amazon nämlich schon wieder ausverkauft! Aber: Warten lohnt sich!

Superlux E531 Stereo-Kondensator-MikrofonAls der Adapter ankam, schloss ich diesen sofort an meinem Smartphone an. Am “Mikronfoneingang” des Adapters klinkte ich das Mikronfon der PlayStations2 Singstar-Plattform an, jeodch ohne Erfolg! Was man nämlich noch benötigt ist ein Stereo-Mikrofon! Ich habe bei Thomann.de geschaut und wurde auch gleich fündig. Ich entschied mich für das Superlux E531 Stereo-Kondesnator-Mikrofon.

Fazit: Für nur 35,99 EUR habe ich eine (meiner Meinung nach) vernünftige Lösung zur Nutzung eines externen Mikrofons am Samsung Galaxy Note realisiert. Gegenüber dem MicW habe ich also gute ~90 EUR gespart und bin glücklich ;)
Damit Sie sich einen ersten Eindruck des Ergebnisses machen können, empfehle ich Ihnen mein dazugehöriges Video bei YouTube: Samsung Galaxy Note mit externem Mikrofon

Udo Vetter: Spielregeln für den zweiten Lebensraum

Ich bin gestern über einen Artikel von Heike Bohnes gestolpert. Sie erzählt davon, dass Betreiber von Webseiten eine gewisse Sorgfaltspflicht haben. Heike betreibt neben ihrer Webseite (basierend auf einen Weblog – genau wie ich) noch ein Forum namens Elternpflegeforum. Der Name ist Programm! Es geht um Themen zur Pflege der Eltern, wo (nebenbei erwähnt) am 14. Juli 2012 zum fünften Usertreffen eingeladen wird. Doch zurück zum Thema:

Als Betreiber von Blogs, Foren und sozialen Netzwerken ist man verpflichtet, möglichst genau das deutsche Recht zu bewahren. Die häufigsten Verstöße gelten dem Urheberecht. Viele Menschen kopieren sich irgendwelche lustigen Bilder, um diese als Avatar, also als Profilfoto zu verwenden. Dabei wird nicht darauf geachtet, dass das verwendete Bild jemand anderem gehört und somit eben gegen das Urheberecht verstößt. Neben Urheberechtsverletzungen gibt es noch viele weitere unangemessene Dinge im Internet.

Als Tipp verlinkt Heike ein Video der re:publica 2010, wo Udo Vetter unter dem Titel “Spielregeln für den zweiten Lebensraum” über ein angemessenes Benehmen in sozialen Netzwerken berichtet.

YouTube: Die Bestatter (Reportage)

Bei YouTube gibt es eine interessante Reportage über das Bestattungswesen. Wie treffend, denn übernächste Woche fahre ich mit meinem Kurs des Bildungszentrums nach Neumünster, um einen Bestatter zu besuchen.

Haben Sie Ideen, was man dort für Fragen stellen könnte?

Gefunden auf Bestatterweblog.de - Seit dem 1. Dezember 2009 gibt es das lesenswerte Buch “Gestatten: Bestatter! – Bei uns liegen Sie richtig” von Peter Wilhelm.

Vielleicht auch Interessant: Charlotte Roche hat in einer ihrer Sendungen ebenfalls mal einen Bestatter “als Praktikantin” besucht: Charlotte Roche unter Bestattern Teil 1Teil 2 und Teil 3

Die Sache mit den Podcasts

Nein, natürlich ist mir dieses künftige Unterfangen nicht in Vergessenheit geraten. Auch habe ich das Interesse an einem solchen Unterfangen nicht verloren. Viel mehr stelle ich mir die Frage, was sinnvoller und praktischer ist; für mich, für die Konsumenten und für meine Interview- bzw. Gesprächspartner bald anstehender Podcasts. Was ich konkret damit meine: Ist es schlauer, Audio- oder Videopodcasts zu verwalten?

Was für Audio-Podcasts spricht: Man kann diese mit relativ wenig Aufwand hören. Jedes Betriebssystem kann – so möchte ich behaupten – nahezu mühelos mp3-dateien abspielen ohne Großes dazu zu tun. Meine Android-App zum Blog unterstützt Audio-Podcasts an, indem automatisch ein Audio-Player im jeweiligen Artikel eingefügt wird. Zusätzlich, und bei weitem wohl auch der ausschlagsgebende Punkt: Die Realisierung ist meines Erachtens deutlich einfacher und individueller. Ebenso habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich viele Menschen nicht gerne vor laufenden Kameras zeigen mögen. Bei reinen Audio-Podcasts hört man nur die Stimme, sieht aber keine Person, oder ggf. nur ein Foto (wenn man Podcasts zusätzlich bei YouTube und Co. publiziert). Dies ist vielen Menschen angenehmer als eine Video-Aufnahme.

Was für Video-Podcasts spricht: Ich denke, der größte und auch schwerwiegenste Aspekt für Interviews und Gespräche, welche als Video aufgenommen werden, ist, dass man die sprechenden Personen sieht. Dabei gilt das meiste Interesse wohl sicher nicht mir, sondern eher meinen Gesprächspartnern. Wie oben genannt, trauen sich deutlich weniger Personen vor eine laufende Kamera, vor allem wenn es um Produktionen fürs Internet geht. Ein weiterer praktischer Punkt: Man kann viele Produktreviews realisieren. Firmen, Vereine und andere Organisationen können ihre Projekte ganz einfach mittels Video vorstellen.

Was meinen Sie? Und bevor Sie sich jetzt für einen Video-Podcast entscheiden, stellen Sie sich bitte ganz kurz die Frage: Würden Sie sich vor eine laufende Kamera trauen und sich im Internet präsentieren? Das bald erscheinende Podcast-Format soll sich schließlich an die Leserinnen und Leser von martin-roeder.de richten. Schließlich sind Sie die Konsumenten meiner Formate. Daher möchte ich Ihnen auch sehr gerne ein Mitspracherecht einräumen!

Die Anschaffungskosten für eine Videoausrüstung (mit Benutzung eines Smartphones, welches ich bereits besitze) liegen bei gut 135 EUR. Audio-Podcasts könnten theoretisch schon jetzt produziert werden, da ich bereits ein Studiomikrofon besitze. Die Anschaffung einer mobilen Aufnahmeeinheit liegt ebenfalls bei etwa 130 EUR (mit optionalem Zubehör wie z. B. einem Windschutz für Aufnahmen im Außenbereich).

Ich bin auf Ihren Kommentar gespannt!