(Selbst-) Katheterisieren mit SIMPLYCATH

Es gibt Menschen, die auf Grund von neurogenen Störungen ein Problem beim Entleeren der Harnblase haben. Menschen die sich somit selbst-katheterisieren müssen, möchten dies diskret, unkompliziert und vor allem sicher und selbstständig erledigen können. Es gibt Einmal-Katheter die, wie der Name es schon sagt, zur einmaligen Verwendung konzipiert sind. Allerdings benötigt man eine Menge weiterer Dinge, um die Katheterisierung durchfühen zu können: Gleitmittel, Desinfektionsmittel, einen diskreten Ort und Zeit. Das Katheterisieren unterwegs zu erledigen ist somit nicht immer ganz so einfach, wie man es sich letzten Endes wünscht.

UROMED hat sich den betroffenen Personen angenommen und mit SIMPLYCATH® ein Produkt entworfen, was die Anwendung der Einmalkatheterisierung so einfach wie möglich gestaltet. Dank der Vorlaufspitze ist das Risiko der Keimverschleppung minimiert. Keime, die sich am Harnröhreneingang befinden, kommen mit der Katheterspitze nicht in Berührung. Damit der Katheter sanft in die Harnröhre eingeführt werden kann, ist dieser bereits mit Gleitmittel versehen, so dass ein extra Mitführen und Auftragen von Gleitmittel nicht mehr nötig ist! Die Griffmulde unterhalb der Vorlaufspitze dient zur Fixierung des Katheters. Mit nur einer Hand lässt sich der Katheter gut halten, so dass ein rausrutschen aus der Harnröhre nahezu unmöglich ist – auch die sterile Umverpackung vermeidet ein unachtsames Zurückrutschen, dank des Anti-Rutsch-Effektes.

Neben einem “normalen” Katheter mit den eben (recht praktischen) genannten Produkteigenschaften bietet SIMPLYCATH® auch ein Komplettsystem mit bereits angeschlossenem Beutel in Form einer Flasche. Mit dabei ist eine wasserfeste Unterlage sowie ein (blauer) Müllbeutel zur diskreten Entsorgung ohne Aufschrift.

Das häufige Katheterisieren, also das Einführen eines Katheters in die Harnblase, birgt eine erhöhte Gefahr, dass Keime verschleppt werden. Keime, die außerhalb der Harnröhre besiedelt sind, können mit dem Eindringen in die Harnröhre bzw. die Harnblase zu Infektionen führen. Solche Infekte gilt es tunlichst zu vermeiden, da es zu Blasenentzündungen und weiterem führen kann. Solche Infektionen sollten vom Arzt behandelt werden. Dank der Vorlaufspitze von SIMPLYCATH® ist das Infektionsrisiko deutlich minimiert im Gegensatz zu herkömmlichen Einmal-Kathetern.

Wer das praktische Kathetersystem gerne näher kennen lernen möchte, der kann sich gerne mein Video auf YouTube ansehen. Darüberhinaus hat UROMED eine extra Webseite mit Informationen und weiteren Videos sowie Abbildungen zum hier beschriebenen Produkt bereitgestellt: www.simplycath.de
Desweiteren ist es möglich, sich ein kostenloses Muster zusenden zu lassen.

Wie ich es bereits im Video erwähnte, denke ich, dass SIMPLYCATH® auch im professionellen Pflegebereich einiges an Zeit einsparen kann. UROMED bietet sogar extra Produktschulungen an. Pflegekräfte, Ärzte, Bildungseinrichtungen und Co. können sich ebenfalls ein Muster zuschicken lassen.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD)

Seit gut 30 Jahren gibt es das Mindesthaltbarkeitsdatum auf unseren Lebensmitteln. Es ist gesetzlich vorgeschrieben und soll uns Verbrauchern als Orientierungshilfe dienen, wie lange ein Produkt noch mindestens genießbar sein könnte.
Laut dem Info-Prospekt „Teller oder Tonne?“ (.pdf) schmeißen wir in Deutschland etwa 300 Euro an Lebensmittel weg. Das ist nicht nur eine beachtliche Summe, sondern auch ein riesengroßer Berg an Müll: Ca. 20 Millionen Tonnen! In den meisten Fällen sind die verworfenen Speisen zwar von der Mindesthaltbarkeitsangabe her abgelaufen, aber noch keineswegs verdorben. Das heißt also, dass viele Produkte entsorgt werden, obwohl diese noch ohne Bedenken weiter verarbeitet bzw. gegessen werden könnten.

Wie ich es schon oben „betont“ hatte, sagt das MHD nicht den Tag voraus, wann ein Lebensmittel ungenießbar ist, sondern nur, wie lange es mindestens haltbar ist! Hat man z. B. ein laut MHD abgelaufenen Joghurt in der Hand, sollte man sich die Konsistenz ansehen, kurz daran riechen und für sich selbst entscheiden, ob man diesen Joghurt noch essen möchte oder nicht. Eine genaue Vorhersage zur Ungenießbarkeit kann niemand geben. Der eben genannte Joghurt kann noch locker eine Woche länger im Kühlschrank stehen und von all’ seinen Produkteigenschaften her „gut“ sein. Lebensmittel können auch vor dem Zeitraum des Mindesthaltbarkeitsdatum verderben. Wichtig und Grundvoraussetzung zum längst- und bestmöglichsten Verzehrgenuss ist die korrekte Lagerung. Zu 99% findet man die dafür notwendigen Informationen auf den jeweiligen Verpackungen.

Noch wichtig zu erwähnen ist, dass es neben dem Mindesthaltbarkeitsdatum noch das Verbrauchsdatum gibt. Verbrauchsdaten geben an, bis wann ein Produkt unbedingt verbraucht werden sollte. Beispiele dafür sind unter anderem: Hackfleisch, frisches Geflügelfleisch sowie frische Fischprodukte. Vom Verzehr nach Ablauf des Verbraucherdatums wird seitens „Teller oder Tonne?“ abgeraten.

Weitere und ausführlichere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf den Webseiten bmelv.de, aif.de, bfr.bund.de sowie im oben genannten Prospekt „Teller oder Tonne?“ vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV).

Fundstück: Pflege deinen Schwanz

Keine Sorge: Das Niveau meiner Webseite wird nicht absinken! Hinter dem etwas eigenartigen Namen “Pflege deinen Schwanz” betreibt die Aids-Hilfe Dresden e.V. sowie die Landeshauptstadt Dresden bzw. das Gesundheitsamt “Beratungsstelle für AIDS und sexuell übertragbare Krankheiten” (Impressum) ein seriöses Informationsportal zu Themen welche überwiegend das männliche Geschlecht betreffen.

Neben Themen der Männergesundheit findet man auch interessante Statistiken, ein übersichtliches Wörterverzeichnis, fachliche Informationen über AIDS und Sexualität sowie eine nützliche Linkliste zu weiterführenden Informationen und Beratungsstellen.

Klicken Sie ruhig einmal vorbei. Das Design ist durchaus neutral gehalten und es sind wirklich tolle Texte aufbereitet worden: www.pflege-deinen-schwanz.de

Landtagswahl in Schleswig-Holstein: Wählen leicht erklärt!

Am 6. Mai 2012 ist es in Schleswig-Holstein wieder soweit. Die Landtagswahl 2012 steht an. An diesem Tag wird ein neuer Ministerpräsident gewählt. Da zur Zielgruppe meines Blogs auch sehr junge Menschen gehören, empfehle ich ihnen, aber auch Ihnen den Videoratgeber “Die Landtagswahl in Schleswig-Holstein – Wählen leicht erklärt” vom SoVD anhand der jetzt kommenden Wahl im Norden.

In einem Comic wird erklärt wie eine Wahl von statten geht, wieso das wählen so wichtig ist, was Deutschland für einen Rechtsstaat hat und vieles mehr.

Wählen gehen ist wichtig. Nur so haben wir, das Volk, die Chance in Deutschland etwas verändern zu können!

Mit dem Smartphone im Pflegeberuf

Technisch versierten Menschen mache ich mit diesem Beitrag sicher nichts vor, dennoch möchte ich gerne über meine ersten Erfahrungen mit dem Smartphone im Pflegeberuf berichten:

Bis vor kurzem besaß ich noch mein erstes Smartphone, das HTC Desire. Seit Januar hingegen bin ich im Besitz des Samsung Galaxy Note – Ein 5,3″ Smartphone mit Stift (auch Stylus genannt). Das große Display, verbunden mit dem Stylus eignet sich hervorragend zur Kommunikation mit schwerhörigen Klienten. Wo vorher Kreide und Tafel oder aber Zettel und Stift zum Einsatz kamen, verwende ich jetzt mein Smartphone. Schnell etwas aufschreiben, zeigen und dann wieder löschen. In Sekundenschnelle!

Für das Betriebssystem, Android, gibt es viele praktische Helferlein. Neben den Standardfunktionen wie Sprachaufnahmen, Digitale Fotografie und die Verwendung des LED-Blitzlichts als Taschenlampe, lassen sich im Market zusätzliche Programme (Apps) herunterladen und installieren!
Ich selbst verwende nahezu täglich einen BMI-Rechner und ganz besonders gerne “Arznei aktuell” – Eine herausgegebende Applikation der ifap GmbH, dem Service-Institut für Ärzte und Apotheker. Es gibt so gut wie kein Medikament, was man dort nicht nachschlagen kann. Neben dem Preis des jeweiligen Medikamentes und den Wirkstoffen findet man zusätzliche Informationen zur Indikation, Dosierung, Kontraindikation, Therapie, Nebenwirkungen sowie gesonderte Warnhinweise. Als weiteres Feature erhält man eine ICD-Informationsquelle.

Benötige ich schnelle Informationen zwischen Tür und Angel, so kommen Wikipedia, barco und Google Goggles zum Einsatz. Wikipedia kennen sicher die meisten von Ihnen. Es ist die größte freie Wissensenzyklopädie der Welt. Mit Barco scannt man Barcodes ein, worauf man spezielle Infos zum eingescannten Produkt erhält. Goggles ist eine Bilderkennungs-Anwendung. Schießt man ein Foto eines Objekts, so wird das Internet nach Informationen zum eben geknippsten Foto durchsucht und spuckt dem Anwender alle gefundenen Infos aus: Fotos, Beschreibungen, Preisvergleiche und vieles mehr.

Meine letzten beiden Apps sind die Amazon Kindle App und YouTube. Kindle ist Amazons hauseigener eBook-Shop. Man kann dort diverse Buchtitel einkaufen und überall von unterwegs auf dem Smartphone oder einem eBook-Reader lesen. Der jeweilige Lesefortschritt wird auf jedem angeschlossenen Gerät 1:1 synchronisiert. Nicht selten kommt es vor, dass ich meinen Klienten etwas vorlese. Mit YouTube zeige ich Videos von z. B. alten Sendungen oder ermögliche ihnen das anhören von längst vergessenen Musiktiteln. Mit Shazam kann man Musik “scannen”: Unbekannte Titel können mit dem Microfon des Smartphones eingefangen werden und nach wenigen Sekunden erfährt man sofort den Interpreten und Titel des Liedes sowie eine “jetzt kaufen und herunterladen”-Funktion.

Viele dieser Apps gibt es sicherlich auch für das iPhone und Co.

Ratgeber: Küchenhygiene

Um Lebensmittelvergiftungen zu vermeiden finden Sie hier ein paar simple Tipps für die heimische Küchenarbeit. Lebensmittelvergiftungen gehören zu den häufigsten Krankheiten weltweit. Die meisten Erkrankungen durch verdorbene Lebensmitteln lösen Durchfälle oder Übelkeit aus.

Das wichtigste zuerst: Man soll stets mit sauberen Händen seine Lebensmittel verarbeiten und zubereiten! Manchmal ist es nötig, die Arbeiten regelmäßig für erneutes Händewaschen zu unterbrechen.

Um die Arbeit in der Küche zu optimieren empfiehlt es sich verschiedene kleinere Arbeitsbereiche einzurichten. Am Küchentisch wird zum Beispiel das Fleisch mariniert und an der Spüle werden die Kartoffeln geschält. Ist man mit den einzelnen Schritten fertig wird der jeweilige Arbeitsplatz erneut gereinigt.
Rohe und fertige / erhitzte Lebensmittel sollten in der Küche sowie im Kühlschrank stets getrennt werden. Hier empfehlen sich Dosen und Schüsseln mit Deckel oder einer abdeckenden Folie. So wird verhindert, dass Mikroorganismen von meist rohen Lebensmitteln auf fertige Produkte übergehen. Durch das braten, kochen oder backen sterben rund 99% aller krankheitserregenden Organismen ab. Bei großen Fleischstücken kann es etwas länger dauern, bis die Hitze in das “innerste” vorgedrungen ist und das Fleisch somit durchgegart ist.

Lebensmittel müssen richtig aufbewahrt werden: Krankheitserregende Mikroorganismen vermehren sich am liebsten bei normaler Raumtemperatur. Um dies Vorzubeugen sollten Lebensmittel eingefroren oder nur kurz im Kühlschrank aufbewahrt werden. Erst bei etwa -18°C können sich Organismen nicht mehr vermehren. Im Kühlschrank bei etwa 5°C ist das Wachstum bzw. die Vermehrung nur verlangsamt.

Auch beim auftauen von Lebensmitteln sollte man vorsichtig sein. Es sollte strikt vermieden werden, dass z. B. Geflügel im eigenen aufgetauten Wasser liegen darf. Gerade Geflügelfleisch enthält viele Salmonellen. Diese und viele weitere Mikroorganismen ernähren sich sehr gerne vom aufgetauten “Tropfsaft”. Aufgetaute Lebensmittel sollten nicht erneut eingefroren werden!

Als letztes sollten Sie natürlich auf das Mindesthaltbarkeitsdatum achten. Wie es das Wort schon sagt, gibt es an wie lange ein Lebensmittel mindestens haltbar ist. Beschädigte Gläser und / oder gewölbte Dosen sowie Becher sollten im Idealfall nicht mehr verwendet werden. Wer auf Nummer sicher gehen will beschriftet auch seine bereits fertig zubereiteten Lebensmittel im Kühlschrank und geht nach dem “first in, first out”-Prinzip: Was als erstes rein kam kommt auch als erstes wieder raus.

Um Energie zu sparen sollte der Kühlschrank nicht übermäßig voll sein. Je mehr Inhalt der Kühlschrank hat desto intensiver muss das Kühlfach gekühlt werden.

Noroviren – Hochsaison über den Winter

Nach Schätzungen von Experten wird jede zweite Magen-Darm-Infektion durch Noroviren verursacht wird. Erkrankungen durch Noroviren sind Meldepflichtig! In der Zeit von September bis April nehmen die Zahlen der Infektionen enorm zu, wobei die Monate Februar und März als „Hochsaison“ gelten. Neben Kindern bis zu fünf Jahren sind vor allem auch Bewohner aus Senioreneinrichtungen bedroht. Besonders stark betroffen sind Frauen über 70 Jahre.

Noroviren gehören zu den RNA-Viren und werden als klein, rund und strukturiert bezeichnet. Sie sind etwa 26 bis 35 Nanometer groß, verursachen starken Flüssigkeitsverlust durch starke Durchfälle sowie Erbrechen und infizieren einen Menschen innerhalb von 10 bis 50 Stunden. Begleitet werden die hier genannten Symptome durch ein allgemeines Krankheitsgefühl von Schwäche und erhöhter Körpertemperatur.

Bei Ausbrüchen sind die vom Robert-Koch-Institut erarbeiteten organisatorischen und hygienischen Maßnahmen anzuwenden: bakteriologische Untersuchung, gezielte Diagnostik, Meldung beim Gesundheitsamt, Ursachenforschung, Isolation des erkrankten Menschen, minimieren von sozialen Kontakten (für 36 bis 72 Stunden), die betroffene Person und Angehörige zur korrekten Händedsinfektion anleiten und Aufklärung hinsichtlich der Infektionsrisiken wie z. B. “Gesicht-zu-Gesicht-Übertragung”.

Das Personal in betroffenen Einrichtungen muss einen Schutzkittel sowie Mund- und Nasenschutz tragen. Desweiteren sind kontaminierte Flächen wie Türgriffe und das nähere Umfeld z. B. durch erbrochenes, sofort mit speziellen Anti-Viren-Desinfektionsmittel zu desinfizieren. Konsequente Händedesinfektion nach jedem möglichen Bewohnerkontakt versteht sich von selbst und die Einweg-Handschuhe werden noch vor dem Verlassen des jeweiligen Bewohnerzimmers entsorgt.

Essen auf Rädern

Essen auf Rädern, für viele ältere Menschen nicht mehr wegzudenken.

Was bedeutet Essen auf Rädern? Vielen ist der Begriff sicherlich nicht geläufig. Mit Essen auf Rädern wird lediglich bezeichnet, dass eine zuvor ausgewählte Mahlzeit für jemanden vorbeigebracht wird. Für einige ältere Menschen ist dieser Dienst von Nöten. Viele sind nicht mehr in der Lage ihr Essen sich selber zuzubereiten, oder vergessen es schlicht und weg. Hierfür gibt es Organisationen wo sie Terminabgesprochen Essen den meist älteren Menschen bis zur Haustür bringt.

Hier bestellen meist die Kinder der älteren Menschen um Ihren Eltern unter die Arme zu Greifen. Zudem wird hierbei sehr auf gesundes und nahrhaftes Essen geachtet. Absprachen bei eventuellen Allergien oder Unverträglichkeiten von bestimmten Produkten ist kein Problem. Es ist allerdings keines falls ein einfacher Lieferdienst wo man nebenan bei dem Pasta Lieferservice Hamburg etwas bestellen kann. Koordination und strickte Terminplanung in so einem Unternehmen ist das A und O um den Kunden zu den vorher festgelegten Uhrzeiten pünktlich vor – Ort zu sein.

Wochenenden und Feiertags ist es ebenfalls für viele Organisationen kein Problem Mahlzeiten zu liefern. Meist kosten diese von 2,00 – 10,00 EUR pro Mahlzeit. Selbst Frühstück wird mit angeboten.

Wann und warum wurde Essen auf Rädern erfunden?
Im Jahre 1940 entstand die Idee in Großbritannien. 1947 lieferten die ersten Frauen der WVS (“Women’s Voluntary Service”, heute “Women’s Royal Voluntary Service”, WRVS) die ersten Mahlzeiten an Hilfsbedürftige Menschen aus um armen und Hilfsbedürftigen Menschen zu helfen.

1960 kam Essen auf Rädern auch nach Deutschland. Hier wurden die ersten Hilfsbedürftigen Menschen in Berlin versorgt. Kostenpunkt war damals 20 Pfennig. Die Idee für eine tägliche Versorgung der Hilfsbedürftigen wurde im Krefelder Verein für Haus- und Krankenpflege e.V. von Frau Magdalene Schwietzke in einer Vorstandsitzung am 08.02.1961 entwickelt. Da es einige Probleme mit der Aufbewahrung der warmen Speisen gab wurde erstmals das Essen In einem Ford Taunus 17M P2 in Krefeld ausgeliefert.

Vorsicht bei Haustürgeschäften!

Ein “Haustürgeschäft” ist die juristische Bezeichnung für Verträge, die in bestimmten Situationen geschlossen werden, hauptsächlich bei einem Vertreterbesuch oder auf einer Kaffeefahrt. (Quelle: Wikipedia)

Vermehrt hört man in den Medien, dass Senioren von (angeblichen) Vertretern irgendwelcher Firmen über den Tisch gezogen oder gar ausgeraubt wurden. Um dies zu verhindern, möchte ich an dieser Stelle ein paar kleine, dennoch erfolgreiche Tipps geben, damit man nicht selbst in die Opferrolle gerät:

  • Wohnen Sie in einer Mietwohnung und verfügen somit (in den meisten Fällen) über eine Gegensprechanlage zur Tür, so fragen Sie bei jedem Klingeln nach, wer dort vor der Haustür steht und was “er” oder “sie” von Ihnen will. Zu Zeit boomt der Wechsel von Atomstrom zum günstigen Gas.
  • Verfügt Ihre Wohnungstür über einen “Spion” (ein Guckloch in der Tür) so schauen Sie auch erst durch diesen. Sie sollten auf keinen Fall vorher die Tür öffnen. Ebenfalls empfiehlt es sich, ein Türschloss mit einer ca. 10 – 15cm. langen Kette anzubringen, damit ein versuchter Einbruch in Ihre Wohnung nicht zum Kinderspiel des Einbrechers wird. Vorteil einer solchen Kette ist, dass Sie die Tür nur einen Spalt weit aufbekommen und sich niemand so leicht eintritt verschaffen kann.
  • Sollte jemand versuchen gewaltsam in Ihre Wohnung einzubrechen, so rufen Sie laut um Hilfe und rufen schnellstmöglich den Polizei-Ruf unter Telefon: 110 an.

Sollte man sich einmal unsicher sein, ob die Person unten an der Haus- oder Wohnungstür wirklich die Person ist, für diese er sich ausgibt, so wird Ihnen niemand böse sein, dass Sie die Tür nicht öffneten. In der Regel kündigen sich Handwerker und alle anderen Firmen / Dienstleister vorher an. Bestehen Sie daher auf eine schriftliche Terminvergabe per Post. Eine Terminmitteilung per Telefon ist auch in Ordnung, allerdings sollte man sich sicher sein, dass die von Ihnen angegebene Telefonnummer nicht all zu bekannt ist. Der Grund dafür: Umso bekannter die Rufnummer, desto eher die Erfolgsrate für Täter, sich als jemand auszugeben, wer er nicht ist. Einige haben für solche Fälle eine extra Handynummer mit einer aufladbaren Prepaidkarte.

Verkäufe an der Haustür

Jeder an der Haustür geschlossene Kaufvertrag kann und darf innerhalb von 14 Tagen ohne Angaben von Gründen widerrufen werden. In Einzelfällen sogar bis zu 4 Wochen (diese Angaben sind ohne jeglicher Gewährleistung). Ich empfehle Ihnen daher, niemals im Alleingang Haustürgeschäfte abzuwickeln. Rufen Sie lieber einen Angehörigen hinzu und / oder lassen Sie sich einen Termin vom Vertreter geben, an diesem er Sie wieder besuchen kann / darf, sofern Sie jemand verwandten dabei haben.

Vorsicht: Fallen Sie nicht auf Dinge herein wie z.B.: “Aber Fr. Xyz – Das Angebot ist nur heute gültig” oder “Ich komme von weiter weg, ich kann Ihnen nicht versprechen, wann ich wieder in der Nähe sein werde” o. ä. Wenn Ihnen wirklich jemand etwas verkaufen möchte, so wird er sich auch Zeit für Sie nehmen und einen erneuten Besuch mit Ihnen vereinbaren. Ein seriöses Unternehmen will seine künftigen Kunden schließlich nicht verschrecken oder verärgern.

Mobiltelefone für Senioren

Im Allgemeinen sollten sich Handys für Senioren durch eine aufgeräumte Optik auszeichnen. Die wesentlichen Funktionen sollten hierbei im Mittelpunkt des Handys stehen und schnell aufgerufen werden können.

Oftmals verfügen Handys für Senioren über Schnellwahltasten. Hierbei können beliebige Rufnummern mit entsprechenden Schnellwahltasten belegt werden. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass der Anrufer mit nur einem Tastendruck die gewünschte Rufnummer wählen kann. Dies ist für den Senior nicht nur besonders komfortabel, sondern im Notfall nicht selten eine Funktion, die lebensrettend sein kann.

Was zeichnet ein typisches Seniorenhandy aus? Im gegensatz zu einem Handy mit Touchscreen, besitzt das Seniorenhandy große Tasten, ein großes und helles Display. Diese nehmen Rücksicht auf entsprechende Einschränkungen der Sinneswahrnehmung im Alter und erlauben eine komfortable Bedienung des Mobilfunkgerätes auch für technisch unerfahrene Senioren. Verschiedene Mobilfunkmodelle sind zudem hörgerätetauglich, was sicherlich einigen Senioren entgegenkommen dürfte.

Abschließendes Fazit

Auch wenn Handys für Senioren insgesamt sehr aufgeräumt und spartanisch wirken, liegt die Leistungsfähigkeit eines Mobilfunkgerätes für Senioren nicht unter der eines herkömmlichen Handys.

Bei Seniorenhandys wird hingegen allgemein auf überflüssige Applikationen verzichtet, die für ältere Personen oftmals nur eine Irritation bedeuten und zu Verwirrungen führen. Aus diesem Grund eignet sich ein Handy für Senioren natürlich ebenso für alle Personen, die Wert auf einen hohen Bedienkomfort und ein schlankes Design legen.

Tipps und Informationen zur Benutzung von Handys erhält man unter anderem auch in einem Handy Forum. Dort helfen sich alle Benutzer gegenseitig.