Merkel: Pflegekräfte haben einen härteren Job als ich!

Unsere Bundeskanzlerin verdient etwa das achtfache von dem was eine ausgelernte Pflegekraft verdient.

In einem Interview mit der Bildzeitung soll Angela Merkel gesagt haben, dass Pflegekräfte in Altenheimen und Krankenhäusern einen härteren Job haben als sie selbst. BILD hat die beiden Berufe kurz mit einander verglichen:

Der Arbeitstag von Angela Merkel hat oft mehr als 12 Stunden und auch ist sie viel unterwegs und muss an vielen Verhandlungen teilnehmen und sich mit ständiger Kritik auseinander setzen. Pflegekräfte müssen sich mit oft unregelmäßigen Schichtdiensten und schweren Schicksalen plagen.

“Pflegekräfte sind die stillen Helden in Deutschland”, das soll unsere Bundeskanzlerin gesagt haben. Ein netter Zuspruch. Was und ob sich in naher Zukunft etwas für uns Pflegekräfte ändert ist jedoch weiterhin ungewiss.

Quelle: BILD via Pflegeleidenschaft.de

Linktipp: Verein zur Unterstützung von Wachkoma-Patienten

Vergangenen Sonntag erreichte mich eine eMail von Wilfried Breer. Wilfried engagiert sich seit 12 Jahren im sozialen Bereich und gründete schicksalsbedingt einen Verein zur Selbsthilfe von pflegenden Angehörigen von Wachkoma-Patienten.

Hier finden Sie den Link zur Webseite, welcher Sie unbedingt einen Besuch abstatten sollten. Vielleicht haben Sie selbst, oder aber einer Ihrer Bekannten einen praktischen Nutzen davon: www.wachkoma-hilden.de

Vielen Dank für Ihre eMail!

Ratgeber: Pflegeheimkosten

Das Alter ist etwas, dem nur wenige mit Zuversicht entgegensehen. Neben den Befürchtungen vor Krankheit kommt noch die Sorge um die Pflegeheimkosten hinzu.

Viele fragen sich, ob sie sich das überhaupt leisten können und wie die Finanzierung aussieht. Auch Familienangehörige machen sich nicht nur Sorgen, ob man einen Platz in einem guten Pflegeheim bekommt, sondern auch wie viel an Zuzahlung aus eigener Tasche dazu kommen wird.

Kosten für ein Pflegeheim

Wie viel die Unterbringung in einem Pflegeheim oder Altersheim monatlich genau kostet, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Es gibt große Preisunterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern, wobei Nordrhein-Westphalen, Baden-Württemberg und Bayern mit bis zu 4000 Euro im Monat am meisten kosten, wohingegen ein Platz in einem Pflegeheim in Sachsen-Anhalt im Schnitt „nur“ 2.500 Euro kostet.

Diese Zahlen sind Durchschnittszahlen und können im Einzelfall stark abweichen. Am Besten man erbittet Informationsmaterial der Pflegeheime der Umgegend. Es ist nicht ratsam, ein weit entferntes Pflegeheim nur wegen der Kosten zu wählen, denn dadurch verliert man alle sozialen Kontakte des heimatlichen Wohnortes.

Ältere Menschen gehen in der Regel erst dann in ein Pflegeheim, wenn sie sich zu Hause nicht mehr allein versorgen können. Der Fall, dass jemand also ohne jegliche Zuzahlung aus der Pflegeversicherung sämtliche Kosten tragen muss, ist eher selten (so genannte Pflegestufe 0).

Diese Einschätzung obliegt dem Hausarzt des Einzelnen, der ein Gutachten erstellen muss, welches dann ggfs. bei der Krankenkasse einzureichen ist.

Stuft der Arzt seinen Patienten in eine der drei Pflegestufen ein, so kann dieser mit einer Kostenübernahme von rund der Hälfte der Pflegekosten seitens der Pflegeversicherung rechnen. Das macht in der Pflegestufe 1 etwas mehr als 1000 Euro aus, in der Pflegestufe 3 etwas mehr als 1.500 Euro – in besonderen Härtefällen, der so genannten Pflegestufe 3 plus, bis zu 1.800 Euro.

Wer muss dafür aufkommen?

Zunächst einmal muss natürlich der Betroffene selbst für die Unterbringung und Versorgung in einem Pflegeheim aufkommen. Hierzu wird die Pflegeversicherung einen Beitrag leisten, dann wird die Rente des Betroffenen in die Zahlungen einfließen und sollten die Kosten dann immer noch nicht gedeckt sein, wird das Vermögen belastet werden müssen. Betroffene haben hier nur einen sehr geringen Selbstbehalt von rund 2500 Euro Privatvermögen, den sie selbst behalten dürfen und der hier nicht gepfändet werden darf.

Darüber hinaus ist dann in erster Linie ein Ehepartner für die nicht gedeckten Kosten in der Pflicht. Das Sozialamt wird zwar die Kosten erst einmal übernehmen, wird sich aber bald bei den Familienangehörigen melden, um sich das Gezahlte wieder zu holen. Für Kinder besteht erst dann die Pflicht, sich an den Pflegeheimkosten eines Elternteils zu beteiligen, wenn das andere Elternteil nicht zahlen kann oder auch schon verstorben ist. Hierbei gibt es aber einen Schonvermögen sowie einen monatlichen Selbstbehalt, der den eigenen Lebenshaltungskosten Rechnung trägt. Auch ist der Selbstbehalt des Vermögens bei Kindern deutlich höher als bei den Betroffenen.

In jedem Fall empfiehlt sich ein Rechtsbeistand, wenn man eine Zahlungsaufforderung vom Sozialamt erhält.

Verwandte, die nicht in direkter Verwandtschaftsbeziehung nach oben (Eltern, Großeltern) oder unten (Kinder, Enkel) zum Betroffenen stehen, können nicht belangt werden.

Das Pflegetagebuch

Bei einem Pflegetagebuch handelt es sich um ein Werkzeug für pflegebedürftige Menschen. Wenn Sie oder die von Ihnen betreute Person noch über keine Pflegestufe verfügt, oder aber Sie der Meinung sind, dass diese in eine höhere Pflegestufe eingestuft werden sollte, ist das Pflegetagebuch äußerst nützlich!

Der Sinn und Hauptzweck eines solch speziellen Tagebuchs ist es, einen möglichst objektiven Pflegebedarf zu ermitteln. Anhand der getätigten Aufzeichnungen (über einen Zeitraum von mindestens sieben bis 14 Tagen) kann man der Pflegekasse bzw. dem medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) einen Einblick in die aktuelle Pflegesituation des Pflegeempfängers verschaffen. Der MDK kann einsehen wie viele Minuten für welche pflegerischen Tätigkeiten benötigt werden und kann sich so einen theoretischen Überblick verschaffen.

In den meisten Fällen gliedert man pflegerische Tätigkeiten in folgende Bereiche: Körperpflege, Ernährung, Mobilität und hauswirtschaftliche Versorgung. Zusätzliche sollte tägliche Besonderheiten notieren, die sich auf den Betreuungs- und Beaufsichtigungsbedarf des zu pflegenden beziehen.

Der Sozialverband Deutschland hat einen allgemeinen Ratgeber zu diesem Thema erarbeitet und stellt diesen hier zum Download (als .pdf-Format) bereit. Mit dabei finden Sie eine übersichtliche Beispielvorlage, wie Sie Ihr Pflegetagebuch gestalten können. Alternativ benutzen Sie einfach die im Ratgeber enthaltende Vorlage, indem Sie diese einfach ausdrucken.

Tipp: Als Mitglied im SoVD erhalten Sie fachkundige Beratung und Begleitung in allen Dingen rund um die Beantragung von Leistungen aus der Pflegeversicherung.

Thromboseprophylaxe ganz einfach…

Unter der Thromboseprophylaxe versteht man alle Maßnahmen die dazu führen, dass keine Thrombose (Bildung eines Blutgerinnsels innerhalb eines Blutgefäßes) entsteht.

Die häufigsten Ursachen einer Thrombose sind die “Virchow-Trias”: Schädigung der Gefäßwände (z. B. durch Sklerotische Veränderungen wie Ablagerungen, Quetschungen, Operationen oder Verbrennungen), eine Veränderung der Blutströmungsgeschwindigkeit (häufig auf Grund von Bewegungsmangel oder der Tatsache, dass man zu wenig trinkt) sowie eine Veränderung der Blutzusammensetzung (Operationen, Entzündungen, Tumore oder Übergewicht).

Besonders thrombose-gefährdet sind Personen mit ausgeprägten Krampfadern, Veneninsuffizienz, Immobilität sowie Immobilisierung (z. B. durch Erkrankung oder Gipsverbände), Nikotinabusus, Übergewicht und Gefäßwanderkrankungen.

Wichtig bei einer Thrombose ist die Früherkennung! Wenn das Bein dick ist, schmerzt und sich (sehr) warm anfühlt, ist es sehr wahrscheinlich, dass eine Thrombose aufgetreten ist. In einem solchen Fall sollten Sie unbedingt einen Arzt konsultieren sowie das hochlagern des Beines sowie unnötige Bewegungen vermeiden, da es im Notfall zu einer Lungenembolie führen kann.

Damit dies aber gar nicht erst soweit kommt, ist es besser folgende vorbeugende Maßnahmen zu beherzigen:

  • Allgemeine Risikofaktoren mit dem Hausarzt besprechen
  • regelmäßige Bewegung
  • ausreichend trinken – Faustregel: etwa 1,5 Liter am Tag
  • Beine entstauend hochlagern
  • Abknicken des Blutstroms vermeiden z. B. beim langen Sitzen
  • und ggf. eine Atemgymnastik (Unterstützung der Sogwirkung im Thoraxbereich)

Sollte es trotz dieser Maßnahmen noch immer zu Stauungen in den Beinen kommen, indem diese anschwellen, kann man auf medizinische Kompressionsstrümpfe und Kompressionsverbände (nach ärztlicher Verordnung) zurückgreifen.

Bei längeren Reisen mit dem Flugzeug sollte man sich ebenfalls Thromboseprophylaxestrümpfe kaufen. Auf Grund des langen sitzens und des veränderten Luftdrucks besteht ebenfalls eine erhöhte Thrombosegefahr.

Ich wünsche Ihnen ein gutes neues Jahr 2013!

Sie haben es sicherlich bemerkt, ich habe mir zur Weihnachtszeit und zum bevorstehenden Jahreswechsel eine kleine Pause gegönnt. Im nächsten Jahr geht es aber weiter! Dank vieler neuer Kooperationspartner hoffe ich, Ihnen für das nächste Jahr weitere interessante Artikel liefern zu können.
Gerne können Sie mir jederzeit Ihr Feedback mitteilen. Nutzen Sie dazu meine Kanaäle via Facbook, Google+Twitter und YouTube. Natürlich auch per eMail an info@martin-roeder.de!

Ich wünsche Ihnen ein tolles neues Jahr 2013! Ich hoffe, dass Sie morgen gut in das neue Jahr reinkommen und alle Ihre, für das Jahr 2013 vorgenommenen Ziele erreichen.

Meine wichtigsten Ziele für 2013 sind, dass ich mein Examen bestehe und einen (für mich) angenehmen Arbeitsplatz finde. Wenn dabei noch etwas Zeit bleibt werde ich mich an (m)ein eigenes Buch versuchen! Der Verlag Bloggingbooks hat mich dazu nämlich herzlichst eingeladen, über meinen Beruf zu berichten.

Wer das nun bald vergangene Jahr noch einmal Revue passieren möchte, der sollte sich noch einmal folgende Quellen ansehen: Das Jahr 2012 auf TwitterGoogles Zeitgeist: 1200 Milliarden Suchanfragen – 146 Sprachen WONACH HAT DIE WELT 2012 GESUCHT? und Der Jahresrückblick 2012 vom ZDF heute Journal.

Wir lesen, sehen, schreiben und hören uns im neuen Jahr wieder! Ich bedanke mich für Ihre Treue und freue mich, gemeinsam mit Ihnen, auf die Zukunft!

Martin Röder

BMG: Hilfen für pflegende Angehörige

screenshort bmg - hilfen fuer pflegende angehörigeDas Bundesgesundheitsministerium hat eine Übersicht erstellt, auf welcher man “Hilfen für Angehörige” findet. Auf den ersten Blick sieht die Übersichtsseite in der Tat etwas mickrig aus, doch lassen Sie sich nicht vom ersten Eindruck täuschen. Die Informationen “verstecken” sich am rechten Rand der Artikel (siehe Screenshot).

Hier habe ich Ihnen eine Art “Leitfaden” zusammengestellt. Jedes Thema ist mit den Inhalten der Webseite des BMG verknüpft. Ich empfehle Ihnen jedoch die Augen offen zu halten, da es sein kann, dass ich evtl. etwas übersehen haben könnte.

Ich hoffe, dass ich Ihnen, an Hand meines “Leitfadens”, das navigieren der jeweiligen Themen etwas vereinfachen konnte. Zusätzlich empfehle ich Ihnen noch folgende drei Downloads des BMG (jeweils im PDF-Format):

  1. Pflegen zu Hause – Ratgeber für die häusliche Pflege
  2. Das Pflege-Neu-Ausrichtungs-Gesetz
  3. Ratgeber zur Pflege – Alles was Sie zur Pflege wissen müssen

Wichtiger Hinweis: Alle Downloads und Links stammen vom Bundesministerium für Gesundheit und sind mit den jeweiligen Webseiten-Inhalten des BMGs verknüpft.

Quelle: BMG – Hilfen für Angehörige

Stärkung von Pflege und Beruf?

Man könnte meinen, dass unsere Staatsmänner es endlich verstanden haben, dass man etwas an der aktuellen Pflegesituation ändern muss. Denn in den letzten Wochen unterhielt man sich über das gesunde älter werden in Deutschland, rief ein Informationsportal über Telemedizin ins leben und man entschloss sich “spontan” (wieder) dazu, dass das dritte Umschulungsjahr für die Altenpflege wieder finanziert wird.
Es könnte aber auch an den baldigen Bundestagswahlen liegen, denn so ziemlich alle Parteien wollen sich jetzt mit der Pflege auseinander setzen und das jeweils beste Konzept auf den Tisch legen. Wir dürfen gespannt sein!

Um die Vereinbarkeit der privaten Pflege und Beruf zu stärken wurde seit dem 1. Januar 2012 das Familienpflegezeitgesetz auf den Markt gebracht. In diesem wird doe pflege von nahen Angehörigen, parallel zum Beruf geregelt. Man kann für einen Zeitraum von max. 24 Monaten seine Wochenarbeitsstunden auf bis zu 15 Stunden reduzieren. Während dieser Zeit, also der “Familienpflegezeit”, besteht für den Arbeitnehmer ein Kündigungsschutz und das Gehalt wird um die Hälfte des reduzierten Arbeitsentgelts aufgestockt. Nach Beendigung der Pflegezeit wird in der “Nachpflegezeit” dasreduzierte Gehalt so lange vom Arbeitgeber weiter gezahlt, bis der Gehaltsvorschuss entsprechend ausgeglichen ist. Für diese Gehaltsaufstockung kann der Arbeitgeber (speziell für die Familienpflegezeit) ein zinsloses Bundesdarlehen aufnehmen.

Da auf die Familienpflegezeit kein Rechtsanspruch geltend gemacht werden kann, steht es jedem Arbeitgeber völlig frei, die Pflegezeit für den Arbeitnehmer anzubieten. Es ist also eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers… Es wäre toll, wenn sich der staat an dieser Stelle noch etwas schöneres einfallen lassen könnte, denn die Pflege von Angehörigen ist nicht gerade ein Pappenstiel.
Wenn man einen Arbeitgeber hat, der einen familiären Pflegefall eines Arbeitnehmers nicht toleriert, sieht es für die Pflegeperson nicht gerade rosig aus. Hier müsste man sicher wieder Rechnen was günstiger wäre. Die private Pflege zu Hause oder aber die Einschaltung eines (ambulanten oder stationären) Pflegedienstes. Tolle Ansätze, doch oft etwas zu Umständlich realisiert.

Via BMG

Produkttest: simvalley Notruf-Senioren-Telefon XLF-80Plus mit Garantruf für 49,90 EUR!

Esimvalley Notruf-Senioren-Telefon XLF-80Plus mit Garantrufin komplizierter Name welchen man erst Auswendig lernen muss um ihn überhaupt nennen zu können, doch die Technik ist Super! Dank Pearl.de konnte ich das simvalley Notruf-Senioren-Telefon XLF 80 Plus testen. Ein Telefon mit großen Tasten, Sprachfeedback und SOS-Funktion mit mobilem Notrufmelder!

Das XLF 80 Plus ist übersichtlich gestaltet, sieht elegant aus und macht auch so ordentlich was her, vor allem wenn man den Preis von 49,90 EUR berücksichtigt. Jede gedrückte Taste wird vom Telefon durch eine Computer-Stimme sprachlich wiedergegeben. Dies hat den Vorteil, dass gerade schlecht guckende Menschen hören können, welche Taste sie gerade gedrückt haben, oder aber wer gerade anruft. Speichert man die Telefonnummern seiner Familie und Freunde ein, so gibt das Telefon die Rufnummer oder ggf. den eingespeicherten Namen des gerade anrufenden Menschen sprachlich wieder wie z. B. “Klaus ruft an”.

Der mitgelieferte Notrufmelder kann dank eines Bandes um den Hals getragen werden und hat eine für den Heimbedarf ausreichende Reichweite. Betätigt man den Notruf-Knopf für ca. drei Sekunden, so wird ein Notruf ausgelöst. Die Abfolge des Notrufs funktioniert wie folgt: Man speichert bis zu fünf Rufnummern ein, welche im Falles eines Notfalls benachrichtigt werden sollen. Diese fünf Rufnummern werden so lange nach einander angewählt, bis jemand den Notruf entgegen nimmt. Mit der Nachricht “Dies ist ein Notruf, zur Bestätigung 0 drücken” macht das Telefonsystem den Gesprächspartner auf einen ausgelösten Notruf aufmerksam. Drückt der Gesprächspartner die Null schaltet sich das Telefon in den Freisprech-Modus und deaktiviert das Notrufsignal.
Als Alternative zu einem kommerziellen Hausnotruf empfiehlt es sich, im simvalley Notruf-Senioren-Telefon die Rufnummern der unmittelbaren Nachbarn einzuspeichern um eine möglichst schnelle bzw. kurze Reaktionszeit realisieren zu können. Je näher die Hilfe wohnt desto schneller kann geholfen werden!

Das XLF 80 Plus eignet sich natürlich nicht nur zum Notrufe auslösen, vielmehr auch zum telefonieren an sich. Dank des Hörgeräte kompatiblen Telefonhörers kommt es beim Tragen eines Hörgerätes während eines Telefonates zu keinerlei Störgeräuschen! Die Lautstärke des Höhrers ist in zwei Stufen regelbar (laut und leise). Benötigt man beide Hände um z. B. etwas in einem Buch nach zu schlagen etc. so kann man das Telefon mittels Knopfdruck auf den Freisprech-Modus umschalten. Jetzt kann der Höhrer getrost bei Seite gelegt werden, da man den Gesprächspartner nun über den am Telefon selbst befindlichen Lautsprecher hören kann. Der Klang des Telefons ist meines Empfindens etwas “blechernd” aber trotzdem sehr deutlich!

Meine einzigen Kritikpunkte des hier vorgestellten Telefons sind die viel zu klein abgedruckte Gebrauchsanleitung, das in manchen Winkeln schwer ablesbare Display sowie der mitgelieferte Telefonstecker. Es handelt sich um einen ISDN-ähnlichen Anschlussstecker speziell für Telefonanlagen. Einen “klassischen” Stecker für die Telefonsteckdose sucht man vergebens, kann aber günstig im Elektromarkt Ihres Vertrauens nachgekauft werden.

Alles in allem komme ich zu dem Entschluss, dass das simvalley Notruf-Senioren-Telefon XLF 80 Plus für seine 49,90 EUR eine klare Kaufempfehlung ist. Gerade für betagte Menschen welche ein Telefon mit großen Tasten suchen, ungestört mit einem Hörgerät telefonieren möchten und sich um ihre Sicherheit sorgen. Dank der kinderleichten Notruf-Funktion mit mobilem Handsender kann man jederzeit einen “Notruf” aussenden und Hilfe anfordern.

Zusätzlich zu diesem Artikel habe ich noch ein Video auf YouTube veröffentlicht.

Deutschland hat ein Ernährungsproblem

Nicht nur die “alten” haben Probleme mit ihrem Ernährungszustand, auch die “jungen” Menschen haben gravierende Defizite in ihrem Essverhalten: Etwa jedes fünfte Kind zwischen 11 und 17 Jahren leiden an einer Essstörung. Anorexie (Magersucht), Bullemie (Ess-Brechsucht) und Adipositas (krankhaftes Übergewicht) sind in Deutschland keine Seltenheit mehr.

Mit dem Projekt “In Form” startete unsere Bundesregierung eine Initiative zur gesunden Ernährung und mehr Bewegung. Am 14. Juli 2010 überlegte sich die Schwenninger BKK im Rahmen des In Form-Projekts etwas ganz besonderes: Ein virtueller Spaziergang um die Welt! myFitbook.de war ein soziales Netzwerk mit dem Schwerpunktthema “Spot und Bewegung”. Jedes Mitglied konnte seinen Beitrag leisten indem er seine sportlichen Aktivitäten in einem Formular eintrug und der Community zugänglich machte. Jede Bewegung brachte “virtuelle Kilometer”. Ins Gesamt galt es 78.893 Kilometer zu schaffen, um die Welt einmal zu umrunden, was auch mit nur 8000 gemeinsamen Einträgen der Community gelang. Je geschaffte Etappe wurde eine multimediale Städtetour freigeschaltet. Es war ein tolles Projekt und hat richtig Spaß gemacht.

Was auf Grund von zu hohem Übergewicht oder Untergewicht passieren kann, brauch ich Ihnen sicher nicht zu erzählen. Auf Grund der mangelhaften Energiegewinnung durch zu wenig essen oder der “Verkalkung” der Blutgefäße auf Grund von zu hohem Cholesterin und Blutfetten schafft es der Körper nicht mehr alle zum Leben notwendigen Funktionen aufrecht zu erhalten. Das Ende vom Lied sind schwere Krankheiten oder aber der Tod. Damit so etwas in Zukunft (hoffentlich) weniger passiert kämpft die Bundesregierung weiter. Neben unzähligen off- und online Kampangen wie z. B. myFitbook oder Leben hat Gewicht, hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ein kompaktes und ständig aktualisiertes Informationsportal aus dem Boden gestampft. Es enthält spezielle Informationen für Eltern und Angehörige, betroffene sowie für Lehrkräfte.

Klicken Sie mal vorbei!

Spontane Idee: Wer möchte mich sponsern? Jedes Kilo was ich verliere wird in Form von z. B. 10 Euro für einen guten Zweck gespendet – Bitte melden! ;)

Quelle: BMG und In Form