Was es beim Handel mit CFD`s zu beachten gibt

Auch in Zeiten, in denen Finanzmärkte starken Bewegungen unterliegen, der Terror weltweit die Szene beherrscht, Kriege in vielen Staaten leider an der Tagesordnung sind oder sich die Europäische Union wenig einig präsentiert, investieren auch private Anleger in Aktien und Co. Herkömmliche Sparformen wie exemplarisch Fest- und Tagesgeld oder das nahezu wertlose Sparbuch sind hier längst keine wirklichen Alternativen mehr. Eines der beliebtesten Finanzprodukte sind lange schon CFDs (steht für Contract for Difference). Vereinfacht ausgedrückt spekuliert der Trader hierbei auf fallende oder steigende Kurse eines bestimmten Basiswerts. Trifft man die richtige Entscheidung, so erzielt man aus der Differenz zwischen Ein- und Verkauf den entsprechenden Gewinn. Doch wie in einem Online Beitrag auf cmcmarkets.com nachzulesen ist, handelt es sich dabei um hochspekulative Produkte. CFD`s unterliegen ständigen Kursschwankungen und bergen ein Verlustrisiko, dessen Potential sich nicht von vorne herein bestimmen lässt. Daher ist es zum einen unabdingbar notwendig, die potentiellen Risiken zu verstehen und durch entsprechendes Know How dieses entsprechend zu minimieren.

Die Auswahl des Brokers

Insbesondere Einsteiger sollten sich zunächst einmal mit den möglichen Handelsprodukten vertraut machen. Handelbar sind exemplarisch

• Indizes
• Staatsanleihen
• Rohstoffe
• Aktien und ETF`s
• Forex (Währungen)

Wer Handel mit CFD betreiben möchte, sollte wissen, dass er keine Anteile an dem Produkt erwirbt. (wie bei Aktien). Der Händler partizipiert dabei an steigenden oder fallenden Kursen der Basiswerte verschiedener Finanzprodukte. Also erst Wissen aneignen, bevor man eine Entscheidung bezüglich des Brokers trifft. Hat man dieses verinnerlicht, so steht die Auswahl eines geeigneten Brokers an. Ohne den läuft bei CFD Handel nämlich nichts. Wie dazu in einem Online Artikel auf „aktiendepot.com“ publiziert wird, sind folgende Kriterien von essentieller Bedeutung, um tatsächlich als guter und seriöser Broker bezeichnet zu werden:

• Hohes Maß an Transparenz und nützliche Informationen
• Perfekte und leicht verständliche Handelsplattformen
• Kostenloses Demo Konto
• Niedrige Kosten für Order und Depot
• Umfangreiche Auswahl an Basiswerten und niedrige Spreads
• Risikominimierung durch Setzen von Stopp Loss

Darüber hinaus zählen vielfältige Fortbildungen wie Webinare, Lernmaterial oder anschauliche Schulungsvideos in jedem Fall zu den Angeboten, die ein perfekter Broker in seinem Portfolio haben müsste. Auch Darüber hinaus zählen vielfältige Fortbildungen wie Webinare, Lernmaterial oder anschauliche Schulungsvideos in jedem Fall zu den Angeboten, die ein perfekter Broker in seinem Portfolio haben müsste. Auch die Regulierung (durch strenge Aufsichtsbehörden) und die Einlagensicherung (bei Insolvenz des Brokers mindestens 50.000 Euro pro Einleger) sollten in jedem Fall den internationalen Standards angeglichen sein.

Hebel und Margin

Im Vergleich zu einem reinen Direktinvestment, beispielhaft beim Handel mit Aktien, müssen die Trader beim Handel mit den Contract for Difference einen deutlich geringeren Kapitaleinsatz aufbringen. Verantwortlich dafür ist der so genannte Hebel. Mit Hilfe der wirklich attraktiven Option, lässt sich ein erheblich höheres Finanzvolumen bewegen. Mit dem so frei gewordenen Kapital können nunmehr anderweitige Trades vorgenommen werden. Doch insbesondere hier gilt es zu bedenken, dass zwar schnell eine sehr hohe Rendite im Erfolgsfall erzielt werden kann. Andernfalls jedoch steigt der Verlust ebenfalls rapide in die Höhe – bis hin zum Totalverlust des Gesamtkapitals. Für jede Order ist in jedem Fall bei dem ausgewählten Broker eine Margin, eine Sicherheitsleistung zu hinterlegen. Diese ist abhängig vom Broker und von der Höhe des Basiswerts der Anlageklasse.

Beispiel:

Ist eine Margin in Höhe von 10% beim Broker zu hinterlegen, entspricht dieses bei einem Kapitaleinsatz von 1000 Euro ein finanzielles Volumen von 10.000 Euro. Es entsteht ein Hebelverhältnis von 10:1. Es lässt sich also erkennen, dass durch dieses Vorgehen deutlich höhere Positionen gehandelt werden können. Liegt der Trader mit seiner Entscheidung jedoch daneben, so gerät er in Verlust. Der Broker wird nahezu in jedem Fall einen so genannten Margin-Call aufrufen Dieses bedeutet, dass für den Händler nunmehr Nachschusspflicht besteht, um den Verlust wieder auszugleichen.

In jedem Fall ist es erforderlich, dass jeder CFD Händler sich mit den Eigenheiten des CFD Trading intensiv befasse muss. Begriffe wie Spreads oder Lots müssen ebenso verinnerlicht werden wie die Erkenntnis, das Verluste durchaus möglich sind. Mit einem optimalen Risikomanagement lassen sich vor allem Anfängerfehler schnell vermeiden.

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