Getestet: Prime Instant Video von Amazon

Seit dem 20. September 2014 bin ich Amazon Prime Mitglied und muss sagen, dass mir der Service durchaus ganz gut gefällt. Die Prime Mitgliedschaft besteht nicht nur durch den Vorteil, dass eine Vielzahl der auf amazon.de gelisteten Produkte Versandkostenfrei sind, es gibt zusätzlich noch einen Instant Video Service ala Netflix und Co.!

Im Repertroire des Amazon Video Service befinden sich Spielfilme, ein paar Kinohits, Kinderfilme, Dokumentationen und Serien. Besonders erwähnenswert ist, dass Amazon dort auch über eigene TV-Produktionen verfügt. Für Serienjunkies sicher ein kleines Plus!
Mich selbst sprechen hingegen die verschiedenen Dokumentationen an, wie z. B. „Super Size Me“, „Plastic Planet“ & Co.

Die Spielfilme sind alle nicht super aktuell, dennoch hat man Zugriff auf eine feine bunte Mischung, welche man sich alle auf seinem Computer, Tablet, Smartphone sowie auf heimischen Spielekonsolen wie z. B. Der Playstation ansehen kann! Hat man ein Fire-Tablet oder ist man Besitzer des Fire Phones, so kann man sich eine ausreichend begrenzte Anzahl an Filmen, Serien und Dokus auf dem Gerät zum offline ansehen herunterladen. Beispielsweise unterwegs auf einer längeren Zugfahrt.

Das ansehen von Videos erfolgt am Computer über das Silverlight Plugin von Microsoft. Für mich als Linux-User leider etwas unglücklich, da ich bis jetzt noch keine wirklich brauchbare Alternative zum ansehen der Instant Videos via Webbrowser gefunden habe. Hier würde ich mir dann doch lieber Flash- oder aber HTML5-Supoort wünschen… Auch mit dem Tablet hatte ich ein kleines „Problem“: Ich musste die Amazon für Tablets Applikation deinstallieren und die „normale“ Amazon-App auf dem Tablet installieren um auf die Prime Instant Videos zugreifen zu können. Dies bringt soweit keinen Nachteil, außer dass die „normale“ Amazon-Applikation für Smartphones auf dem Tablet von der Gestaltung und dem Schriftstil kleiner dargestellt wird. Ist soweit aber kein Beinbruch. Videos werden ganz normal im Vollbild abgespielt.

Hat man zudem ein HDMI-Kabel, so lässt sich der Amazon Videocontent auch auf einem TV-Gerät / Monitor anzeigen. Die Verwendung (m)eines Chromecasts wird seitens Amazon bedauerlicherweise nicht unterstützt. Ich schrieb Amazon gleich, dass ich mir dies doch sehnlichst wünschen würde und bekam als Antwort, dass man dies an die Entwickler weitergeben würde. Man darf also gespannt sein, auch wenn ich daran nicht wirklich glaube, da der Versandriese erst kürzlich (s)eine eigene Streaming TV-Box vorstellte. Quasi ein hauseigenes Gegenstück zu Googles Chromecast. Schade.

Möchte man sich die Filme auf dem Tablet oder Smartphone ansehen muss man sich zusätzlich noch die „Prime Instant Video“-App aus dem PlayStore oder Amazon Appshop herunterladen und installieren. Hierzu gibt die Amazon-Applikation jedoch einen eigenständigen Hinweis, so dass man es gar nicht vergessen kann.

Besonders gut finde ich, bei Amazon Prime Instant Video, die Auswahl an Kinderfilmen und -Sendungen: Bob der Baumeister, Janosch Traumstunde, Benjamin Blümchen, Biene Maja und viele viele mehr! Für uns aus dem Kindesalter entwachsenen hingegen gibt es wie schon bereits erwähnt eine eher übersichtlichere Auswahl an Film- und Serienmaterial.

Eine Übersicht aller verfügbaren Amazon Prime Titel findet man hier: Prime Serien / Prime Fime

Weittere Amazon Pirme Vorteile

Wie bereits zum Anfang des Artikels erwähnt, hat man neben dem Instant Video Angebot auch eine Auswahl vieler versandkostenfreier Artikel mit Premium-Versand, so dass bestellte Artikel schon am nächsten Tag ankommen.

Während das Kind Filme guckt und sich die Frau dutzende und noch mehr Schuhe bestellt, so hat Amazon mit der Kindle Leihbücherei selbstverständlich auch an den Mann gedacht 😉
Dank der Prime Mitgliedschaft hat man jeden Monat die Möglichkeit sich ein Kindle eBook kostenlos auszuleihen.

Billiger als man denkt!

Nicht einmal 5 EUR im Monat. Genau genommen sind es nur 4,08 EUR oder aber 49 EUR im Jahr. Den ersten Monat hat man die Möglichkeit das gesamte Angebot zu testen. Sagt es einem zu bucht sich Amazon die Jahresgebühr per Lastschrift vom Bankkonto ab und man ist glücklicher Prime-Kunde.
Findet man keinen Gefallen am Prime-Angebot, so kann bzw. muss man die Mitgliedschaft nach Ablauf oder besser noch während des Probemonats hier manuell kündigen.

Blog Marketing Blog-Marketing ad by hallimash

Veröffentlicht von

Martin Röder

Altenpfleger, up!-Fahrer, Ape-Fahrer und Blogger!

4 Gedanken zu „Getestet: Prime Instant Video von Amazon“

  1. Als Film- und Serienjunkie bin ich voll begeistert von Amazon-Prime. Die Filmauswahl ist,wie im Artikel schon steht, nicht aktuell, aber groß und es doch viele Filme dabei, die erst ein halbes bis 1 Jahr auf DVD/Blu Ray raus sind. Insofern also aktueller und Werbefreier als Free-TV. Die Serienauswahl ist Bunt gemischt aus älteren Klassikern und manchmal auch ganz aktuelle Staffeln.
    Zur Zeit gucken wir Lost, aber z.B: Haven ist vom Pay-TV direkt rein zu Amazon Prime…also ganz frisch.
    Dank Prime habe ich viele Filme gesehen, die auf meiner Liste standen, wo ich es dann doch nicht übers Herz gebracht habe sie zu kaufen. Dank Prime kann man sich den Film angucken ohne ein Risikoeinzugehen. Einige waren ganz nett zum einmal gucken, bei anderen war ich froh sie nicht gekauft zu haben und wieder andere haben es noch in meine Sammlung geschafft. Bei Serien genauso, außerdem ein gutes Angebot um in Serien reinzuschnuppern, ohne gleich ne Staffel zu kaufen. Da die Serie Justified drin its z.B: habe ich mir die erste Hälfte bereits angeguck und binnun entschlossen die Serie doch zu kaufen. Für nichtmal 5€ im Monat ist das perfekt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.